KONTAKT LINKS ÜBER... IMPRESSUM SITEMAP EnEV - Nachweis für Neubauten  ( Quelle : DENA  - dena.de )  Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) hat der Gesetzgeber  Mindeststandards für den Energiebedarf von Gebäuden festgelegt. Damit  wird bei heutigen Neubauten ein deutlich besseres Qualitätsniveau  erreicht, als dies früher der Fall war. Die Energieeinsparverordnung lässt Bauherren viel Spielraum, jeder kann  im Rahmen der Üblichen Vorschriften bauen, wie er mag. Er muss aber  Gebäudehülle und Anlagentechnik gemeinsam berücksichtigen. Dieser  ganzheitliche Effekt wirkt sich vielfach aus: Ein geringer Energiebedarf  schont nämlich den Geldbeutel ebenso wie die Umwelt, er erhöht das  Wohlgefühl der Bewohner ebenso wie den späteren Wiederverkaufswert  des Hauses. Der „Primärenergiebedarf“ Qp des Gebäudes ist für Gesetzgeber und  Fachleute der maßgebliche Wert zur Kennzeichnung des  Energieverbrauchs. Er wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter  Nutzfläche und Jahr (kWh / (m²a)) dargestellt – als Rechenwert, der den  gesamten Aufwand für die Wärmeversorgung des Hauses addiert.  Berechnet wird der gesamte Energieeinsatz, von der Quelle an.  Die Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäudehülle HT’   werden wie bisher auch über einen durchschnittlich einzuhaltenden U-  Wert über die gesamte Gebäudehülle (den spez.  Transmissionswärmeverlust HT‘) nachgewiesen. Allerdings wird der  Höchstwert nicht wie bisher über das A/Ve – Verhältnis ermittelt, sondern  über den Gebäudetyp. Es wird unterschieden zwischen den Typen  „Freistehendes Einfamilienhaus (mit AN größer oder kleiner als 350 m²)“,  „Einseitig angebautes Wohngebäude“, „alle anderen Wohngebäude“ und  „Erweiterung und Ausbauten“   Wichtige Kennwerte  ( Quelle : DENA  - dena.de )  Primärenergiebedarf (Qp'')  Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Endenergiebedarf für  Heizung und Warmwasser auch die so genannte „Vor Kette“ (Erkundung,  Gewinnung, Verteilung, Umwandlung) der jeweils eingesetzten  Energieträger. Je kleiner der Wert, umso höher die Energieeffizienz.  Endenergiebedarf (Qe)  Der Endenergiebedarf gibt die nach technischen Regeln berechnete,  jährlich benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung und  Warmwasserbereitung unter Berücksichtigung der anlagetechnisch  bedingten Verluste an.  Energetische Qualität der Gebäudehülle (HT')  Die energetische Qualität der Gebäudehülle wird über den  Transmissionswärmeverlust dargestellt. Dieser beschreibt den  Wärmeverlust über die thermische Hülle des Gebäudes (Wände, Fenster,  Decken, Boden). Der Wärmeverlust lässt sich durch eine hochwertige  Wärmedämmung des Hauses erheblich senken. Je kleiner der Wert, umso  besser ist die Dämmwirkung der Gebäudehülle.  Heizwärmebedarf Der Heizwärmebedarf ist die errechnete Energiemenge, die z. B. durch  Heizkörper an einen beheizten Raum abgegeben wird.  NEUBAU - Foto : Daniel Varga NEUBAU - Foto : Daniel Varga